Oxfam verbeugt sich und sagt: „Danke schön!“ Über 50.000 Menschen haben in den vergangenen Monaten unsere Kampagne „Spekulanten in die Schranken!“ gegen das Zocken mit Nahrungsmitteln unterschrieben und die Finanzriesen Allianz und Deutsche Bank zum Ausstieg aus diesem Geschäft aufgerufen.

Durch Spekulationsgeschäfte mit Grundnahrungsmitteln wie Weizen oder Reis können die Preise auf dem Weltmarkt steigen bzw. Preisschwankungen sich verstärken.

Dies hat direkte Auswirkungen auf Menschen in armen Ländern; wenn auf ihren lokalen Märkten Getreide teurer wird und sie sich immer weniger zu essen leisten können und oft sogar hungern müssen.

Allein die Hälfte der Unterschriften konnten wir auf der Tour der Toten Hosen sammeln – rund 400 freiwillige Konzert-Helfer/innen waren auf insgesamt 24 Konzerten unterwegs und haben sicher auch viele von Euch angesprochen. Die andere Hälfte kam vor allem über Unterschriftensammlungen in den Oxfam Shops.

Zwei Tage nach Tourende, am 15. Oktober, war es dann soweit: Hunderte Demonstrant/innen haben bei unserer Abschlussaktion ein fünf Kilometer langes Absperrband durch das Bankenviertel in Frankfurt a.M. gezogen und damit symbolisch „Spekulanten in die Schranken!“ gewiesen. Ohne Eure Unterstützung hätte unser Aufruf nicht so viel Nachdruck gehabt.

Und die Kampagne hat bereits Wirkung gezeigt. Gerade hat die BayernLB verkündet, auf Spekulation mit Grundnahrungsmitteln zu verzichten. Ihr vorausgegangen waren bereits acht andere Finanzinstitute und Versicherer, etwa die Commerzbank sowie der Verbund der Volks- und Raiffeisenbanken. Allianz und Deutsche Bank aber verweigern weiterhin diesen Schritt, doch wir bleiben dran.

Allen bisherigen Unterstützer/innen unserer Arbeit sagen wir von Herzen Danke! Danke an Die Toten Hosen und deren Crew, an unsere Konzert-Helfer/innen und alle Fans, die uns ihre Stimme gegeben haben! Was für eine großartige Tour, was für ein grandioser Einsatz!

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