Viele Flüchtlinge in Deutschland sind gezwungen, lange Zeit von ihren Familien getrennt zu leben. Die Situation ist unerträglich und muss geändert werden! Pro Asyl fordert alle Abgeordneten des Deutschen Bundestags dazu auf, die erzwungene Trennung von Flüchtlingsfamilien zu beenden.

Begründung: Während ein Familienmitglied in Sicherheit ist, müssen die anderen um ihr Leben fürchten. Diese Regelung ist unmenschlich. Und nicht nur das: Im schlimmsten Fall hat sie tödliche Folgen! Die Gefahr, der zurückgebliebene Familien in Kriegs- und Krisengebieten ausgesetzt sind, ist groß. Manche können nicht mehr warten und wagen sich sogar mit kleinen Kindern auf die gefährlichen Fluchtrouten.

Die Aussetzung des Familiennachzugs für sogenannte subsidiär Geschützte muss sofort aufgehoben werden! Das Visumsverfahren für nachzugsberechtigte Familienmitglieder muss beschleunigt werden! Die besondere Schutzwürdigkeit von Ehe und Familie ist im Grundgesetz verankert. Sie muss auch für geflüchtete Menschen und ihre Familien uneingeschränkte Gültigkeit haben.

Wer mehr über die aktuelle Kampagne „Familien gehören zusammen“ wissen möchte, kann sich auf der Website von Pro Asyl umfassend informieren und eine Petition an die Abgeordneten des Deutschen Bundestags unterzeichnen:

proasyl.de/thema/familiennachzug/

Die Toten Hosen und Pro Asyl übergeben dem Bundestag über 30.000 Unterschriften für eine humane Flüchtlingspolitik.

Das Tour-Resümee von Pro Asyl und ein Feedback an euch: Liebe Fans der Toten Hosen, ihr seid Hammer, vielen vielen Dank!

Montagabend in Dresden: Danke an alle, die da waren!