Wie ist das möglich?

Indem sie ihre Marktmacht missbrauchen und den Produzenten ruinöse Preise diktieren. Diese wiederum geben den Preisdruck an die Arbeiter/innen auf den Farmen weiter, speisen sie mit Hungerlöhnen ab und versprühen giftige Pestizide während der Arbeitszeit. Menschen- und Arbeitsrechte werden mit Füßen getreten. Wer sich beschwert, wird entlassen oder bedroht. Bei der Frage nach Verantwortung für diese unwürdigen Umstände setzt die Politik bislang auf die freiwillige Selbstkontrolle der Unternehmen. Die letzten Jahrzehnte haben aber gezeigt, dass diese nicht funktioniert und die Supermärkte einzig ihre Profite vor Augen haben.

Deshalb fordern wir zusammen mit unseren Freunden von Oxfam die zukünftige Bundesregierung auf, ein verbindliches Gesetz auf den Weg zu bringen, das Ausbeutung stoppt und die Unternehmen verpflichtet, Menschen- und Arbeitsrechte entlang ihrer Lieferkette einzuhalten!

Große Konzerne drücken sich davor, ihren fairen Steuerbeitrag zu leisten. Das bedeutet weniger Geld für Bildung, Gesundheit und soziale Sicherheit.

Über 50.000 Menschen haben in den vergangenen Monaten unsere Kampagne gegen das Zocken mit Nahrungsmitteln unterschrieben.

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