Letzter Ausweg Flucht. - Helfen heisst handeln. Jeder kann etwas für verfolgte Menschen tun.
Stellt Euch vor, Ihr müsst in ein fremdes Land fliehen. Weil Krieg herrscht und sämtliche
Lebensgrundlagen zerstört sind. Weil Ihr wegen Eurer Hautfarbe, Eurem Glauben, Eurer politischen
Überzeugung oder Eurem Geschlecht fürchterlichen Repressalien ausgesetzt seid. Weil niemand Euch
und Eure Angehörigen vor Übergriffen, Vergewaltigungen, Folter und Mord schützt. Ihr erreicht
unter großen Anstrengungen ein Land wie z.B. Deutschland und glaubt Euch endlich in Sicherheit.
Aber man begegnet Euch mit Misstrauen und Abneigung. Man kennt die Verhältnisse in Eurer Heimat
nicht genau und glaubt Euch nicht. Sie sprechen Eure Sprache nicht. Eure Versorgung mit Wohnraum,
Lebensmitteln und medizinischer Behandlung beschränkt sich auf ein absolutes Minimum. Ihr dürft
nicht arbeiten und Euren zugewiesenen Aufenthaltsort unter Strafandrohung nicht verlassen. In
solchen und ähnlichen Situationen befinden sich viele tausend Flüchtlinge in unserem Land. PRO
ASYL hat es sich zur Aufgabe gemacht, diesen Menschen zu helfen. Dabei könnt Ihr uns unterstützen.
Eure Mitgliedschaft bei PRO ASYL ist wichtig.
Zur Pro Asyl-Homepage
PRO ASYL hat klare Inhalte und Ziele. Wir setzen uns für Menschenrechte und humane
Lebensbedingungen für Flüchtlinge in unserem Land und in ganz Europa ein. Wir engagieren
uns für Offenheit, Toleranz, Gerechtigkeit, eine sozial verantwortungsbewusste Gesellschaft
und interkulturelles Verständnis. Unabhängig, demokratisch und kritisch. Dies hat uns zu einer
glaubwürdigen und starken Stimme in der Öffentlichkeit gemacht. Neben der praktischen
Flüchtlingsarbeit können wir daher auch auf politischer Ebene Einfluss nehmen. Seit den
Anfängen im Jahr 1986 haben sich über 12.000 Menschen für eine Fördermitgliedschaft bei
PRO ASYL entschieden. Zahlreiche Spenderinnen und Spender sowie die stetig wachsende
Unterstützung durch Fördermitgliedschaften garantieren die Unabhängigkeit von PRO ASYL
und die Effektivität unserer Arbeit.
Verfolgung und Flucht ist ein Schicksal, das jeden Menschen treffen kann. Wir können Kriege,
Bürgerkriege, Übergriffe und Verfolgungen mit unserem Engagement nicht ungeschehen machen.
Aber wir können dafür sorgen, dass die betroffenen Menschen bei uns Schutz und eine humane
Lebensperspektive finden.
Schwerpunkte der Arbeit im Einsatz für Flüchtlinge. Einzelfallhilfe. Am Menschenrecht
führt kein Weg vorbei.
Restriktive Asylgesetze, unzulängliche Verfahren und oftmals ignorante Behörden machen es
Flüchtlingen schwer, in unserer Gesellschaft dauerhaft Recht und Schutz zu finden. Hinzu
kommt in der Regel eine schlechte Versorgung und die menschenunwürdige Unterbringung in
Lagern und Heimen. Insbesondere für traumatisierte Menschen sind solche Verhältnisse eine
ungeheure Belastung. Psychische Zusammenbrüche, Suizide und Suizidversuche sind nicht selten
die Folgen.
Es ist unbedingt notwendig, den in vieler Hinsicht ungerechten Umgang mit Flüchtlingen in
unserem Land zu ändern. PRO ASYL greift ein und unterstützt Flüchtlinge in ihren Prozessen
vor Gericht. Wenn es nötig ist, begleiten wir einzelne Verfahren bis zum Verfassungsgericht
sowie dem Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte. In vielen Fällen konnten mit unserer
Unterstützung Verfolgungsgeschichten verifiziert und Prozesse erfolgreich abgeschlossen werden.
Öffentlichkeitsarbeit. Wir überzeugen, weil wir informieren.
Das Schicksal von Flüchtlingen darf nicht in Vergessenheit geraten. Weder der konkrete Fall,
noch der politische Hintergrund. Dazu trägt PRO ASYL seit vielen Jahren mit einer intensiven
Öffentlichkeitsarbeit bei. Interessierten Menschen werden regelmäßig Nachrichten und Fakten
zugänglich gemacht, die für eine fundierte Meinungsbildung unersetzlich sind. Gleichzeitig
will PRO ASYL den existierenden rassistischen Tendenzen in unserer Gesellschaft durch
sachliche Information und die Organisation von gesellschaftlichem Widerstand entgegen wirken.
Ob es um die Aushöhlung des Asylrechts, dramatische Einzelschicksale, die Rechte von
Flüchtlingskindern oder die skandalöse soziale Schlechterstellung von Asylsuchenden geht -
PRO ASYL setzt sich in der Öffentlichkeit dafür ein, unsere Gesellschaft offener und humaner
zu gestalten.
Kooperationen. Zusammenarbeit macht stark - über Grenzen hinweg.
Mit 74 Partnerorganisationen aus 31 europäischen Ländern bildet PRO ASYL das European Council
on Refugees and Exiles (ECRE) in Brüssel. Gemeinsam setzen wir uns in diesem Zusammenschluss
für ein humanes europäisches Flüchtlingsrecht ein, das den globalen Entwicklungen und den
unveräußerlichen Menschenrechten von Flüchtlingen und Asylsuchenden Rechnung trägt.
Auch auf nationaler Ebene organisieren wir immer wieder Kooperationsprojekte und Bündnisse,
um politisch und gesellschaftlich mehr bewirken zu können. Beispiele sind u.a. die Kampagne
"Verfolgte Frauen schützen!", die Initiative zur uneingeschränkten Durchsetzung der Genfer
Flüchtlingskonvention und die Aktion "Hier geblieben! Recht auf Bleiberecht!".
Flüchtlingsräte. Rat und Unterstützung vor Ort.
PRO ASYL arbeitet eng mit einem bundesweiten Netz von 16 Flüchtlingsräten zusammen, die
auf Länderebene den konkreten Einsatz für Flüchtlinge und Asylsuchende koordinieren.
Die Flüchtlingsräte begleiten aktive Gruppen vor Ort, halten Kontakt zu den betroffenen
Menschen und verfügen in vielen einzelnen Fragen über das Wissen, wie konkret geholfen
werden kann.
Stiftung PRO ASYL. Flüchtlingsarbeit sichern: Langfristig und nachhaltig.
Die jüngste Initiative ist die Gründung der eigenständigen STIFTUNG PRO ASYL. Mit dieser
Stiftung möchten wir das Engagement von PRO ASYL langfristig absichern und besondere
Teilbereiche wie z.B. die Recherche-Arbeit über Fluchtursachen weiter vorantreiben.
Mitgliedschaft. Wirksam helfen. Als Fördermitglied von PRO ASYL.
Gerne senden wir Euch weiter führende Informationen über die Arbeit von PRO ASYL zu.
Als Fördermitglied von PRO ASYL seid Ihr herzlich willkommen. Der Mindestbeitrag beträgt
Euro 40,- im Jahr, für Studierende, Schülerinnen und Schüler Euro 20,-- im Jahr. Schreibt
an PRO ASYL, Postfach 16 06 24, 60069 Frankfurt/Main, besucht unsere Website
www.proasyl.de oder ruft an: 069 / 23 90 87.
Falls Ihr uns lieber durch eine Spende unterstützen möchtet, erbitten wir diese auf unser
Spendenkonto 8047300, Bank für Sozialwirtschaft Köln, BLZ 370 205 00.
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