Übersetzt heißt das: „Es ist ein verzweifeltes Leben, wir hören nicht auf zu kämpfen.“ Dieser Refrain ist mir in Paris eingefallen, als ich von Juanes eingeladen war, auf seiner Platte ein Duett zu singen. Ich war von lauter Spaniern und Südamerikanern umgeben und hatte plötzlich diese Zeilen im Kopf. Den Rest des Liedes habe ich aber auf Deutsch verfasst, weil mein Spanisch nicht so gut ist, um meine Gedanken ausdrücken zu können. Alle, die Spanisch sprechen, reagieren natürlich stärker auf alles, was sie verstehen, als wenn ihnen die Sprache unbekannt ist. Deswegen ist das Stück in Argentinien und Spanien immer ein besonderes Thema.
Die Band natürlich. Wir das damals alle zusammen im Chor gesungen, selbst Trini Trimpop. Dieser Teil wurde in mehreren Takes aufgenommen und anschließend zusammengemischt.
Ja, hin und wieder. „Dosenbier“, „Hahnenkampf“, „Spanner“, es waren einige. Gespielt haben wir sie aber immer nur zum Spaß, die Songs waren nie richtig im Set, wurden höchstens spontan eingebaut.
Auf dem letzten Album hat „Ertrinken“ die meiste Zeit in Anspruch genommen, weil uns lange Zeit kein passender Refrain eingefallen ist. Das Stück existierte schon länger als Demo. Wir haben es auch schon akustisch im Wiener Burgtheater gespielt, mit einem anderen Refrain, der uns aber nicht überzeugt hat. Nachdem das Lied drei, vier Jahre alt war und wir sagten „Wenn es jetzt nicht fertig wird, fliegt es raus“, haben wir uns zu der Lösung durchgerungen, die man heutzutage von der Platte kennt. In der Regel hat die Zeit, die man an einem Stück arbeitet, aber überhaupt nichts mit der Qualität zu tun. Meistens sind sogar die Songs, die locker aus dem Ärmel geschüttelt werden, die überzeugenderen. Was uns auch viele Monate gekostet hat, bevor wir zufrieden waren, war die Coverversion von „Cokane In My Brain“.
Denkbar ist alles, nichts ist unmöglich, aber in der Regel sind wir nicht auf der Suche nach Fremdkompositionen, egal ob von einem Fan oder einer anderen Band. Es ist unser Anspruch, eigenes Material zu veröffentlichen.
Das ist eines unserer Lieblingslieder von der Band Abwärts aus Hamburg. Wir halten ihren Sänger Frank Z. für einen der besten deutschen Texter und wollten auf diese Art und Weise unseren Respekt zum Ausdruck bringen. Wir verstehen das Lied so: Jemand macht einen Zoobesuch und stellt dabei fest, dass er vom Leben genauso eingeschlossen ist wie die Tiere in den Käfigen.
Zurzeit ist es so, dass wir nirgendwo gerne ein Abschiedskonzert spielen würden! Wenn es denn aber sein müsste, würden wir uns aber sicher auch in Südamerika vernünftig verabschieden.
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Bis zum bitteren Ende! Eure Hosen.