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Interview mit Campino zum neuen Album - Teil 2

"Jedes Lied hat natürlich so ein Korn Wahrheit"

(Alle Fotos: Slavica)

??? Der Titel "Zurück zum Glück" legt den Verdacht nahe, dass das neue Album ein zentrales Motiv hat...

Campino: Wir mögen zwar eigentlich rote Fäden und haben das "Horrorschau"-Album und die Rote-Rosen-Platten als Konzept angelegt, aber so ist es bei "Zurück zum Glück" nicht. Diesmal ist es eher so eine Bandbreite, die wir treffen wollten, in alle möglichen Richtungen. Wir wollten uns selbst beweisen, dass wir noch ein Brett fahren können. Gleichzeitig wollten wir aber auch Grenzen sprengen und uns an Neuland rantrauen, das wir früher nicht betreten hätten. Das Ganze soll wirklich keine Grundaussage oder etwas Wegweisendes haben. Ich bin schon glücklich, wenn bei manchen Liedern gesagt wird: So wie die das beschreiben, so fühle ich mich auch, das kann ich nachvollziehen. Und wenn die Leute bei "Walkampf" anfangen zu lachen und drüber nachdenken, wie man so einen Scheiß machen kann, dann wäre ich auch happy.

??? Beim "Auswärtsspiel"-Album hast Du mal gesagt, dass das das Titelstück von Social Distortion inspiriert war. Gibt es diesmal Stücke auf dem Album, die ähnlich entstanden sind?

Campino: Solche Stücke gibt es immer. Bewusst oder unbewusst spiegelt sich immer das wieder, was man gerne hört. Ohne jetzt behaupten zu wollen, dass wir auch nur in die Nähe der Red Hot Chili Peppers kämen, aber wir hören deren Musik einfach unheimlich gerne. Und man merkt bei manchen Stücken einfach, wo Kuddel so etwas herholt – auch dass er die Audioslave-Platte sehr oft gehört hat und dass wir die Foo Fighters mögen. Red Hot Chili Peppers und Foo Fighters sind allerdings Genies. Sich daran messen zu wollen, wäre anmaßend und blöd. Man kann sich die aber auch anhören, ohne so sein zu wollen wie die. Die neue Platte von Social Distortion ist übrigens ein Hammer. Die Stimme von Mike Ness könnte ich 1000 Jahre lang versuchen nachzuahmen, das würde ich so nicht hinkriegen. Trotzdem kann ich sagen: Lasst uns daran orientieren, was die für eine Energie transportieren!

??? Zu den einzelnen Titeln des neuen Albums: Zuerst hieß es "Friss oder stirb", jetzt "Kopf oder Zahl" – darf man das so interpretieren, dass sich mit den Hosen auch 2004 keine Kompromisse machen lassen?

Campino: "Kopf oder Zahl" ist in der Tat eine "Take it or leave it"-Geschichte. Ich fand es reizvoll zu sagen "Wir kommen in Frieden", das aber in einem Tonfall, der nicht unbedingt friedlich ist. In Grunde könnte das auch "Leck mich am Arsch" heißen, nur wir drücken das einfach ein bisschen netter aus. Es heißt ja dann weiter: "Du hast die Wahl". Jeder kann also selbst entscheiden. Wir meinen damit: Du bist willkommen, aber wenn du keine Lust hast, ist uns das auch scheißegal. Wir brauchen da nicht für irgendwen rumbuckeln und müssen uns niemandem andienen.

??? Das Stück "Wir sind der Weg" könnte man als ein Loblied auf Euer Leben verstehen, das von ständigen Touren geprägt ist...

Campino: Wenn es bei dem Stück eine Widmung gegeben hätte, dann wäre das sicher für die Typen gewesen, die immer mit uns kommen und uns überall verteidigen, die nach Buenos Aires fliegen oder in Sofia stehen, aber auch mal in Köln-Nippes antreten, wenn es sein muss. Und es geht darum, dass man schon viel erlebt hat, die Sache aber trotzdem immer weiter geht und nicht langweilig wird. Es gibt dann doch immer wieder neue Städte und immer wieder einen neuen Grund, warum man so ein Abenteuer zusammen durchzieht.

??? Die erste Singleauskopplung "Ich bin die Sehnsucht in Dir" wurde als Video-Clip von Philipp Stölzl in Szene gesetzt. Hat er mit seiner Darstellung den Kern getroffen?

Campino: Mir hat das Video sehr gut gefallen. In unserer Bandgeschichte ist mir das nicht oft passiert, dass ich das Gefühl hatte, dass derjenige, der das Video gedreht hat, ein Lied eins-zu-eins so verstanden hat, wie ich es gemeint habe. Und Philipp Stölzl hat es sogar noch weitergetragen. Ralf Schmerberg hat das mit "Pushed Again" auch mal geschafft. Bei "Ich bin die Sehnsucht in Dir" gefällt es mir, dass das Video und das Stück eine Einheit sind. Mir ging es im Text darum festzustellen, dass alle von Sehnsucht reden, aber jeder Mensch etwas Anderes darunter versteht. Trotzdem ist die Sehnsucht für alle der Motor, der sie am laufen hält. Und genau das hat auch Philipp Stölzl in dem Lied gesehen.

??? Siehst Du die Zusammenarbeit mit anderen Textern als eine Bereicherung?

Campino: Ich bin immer der Meinung, dass ich bei solchen Sachen von anderen Leuten lernen kann. Einen Text zu schreiben, ist ja etwas ganz Intimes. Jeder Mensch hat dabei ein System und geht immer gleich ran, ich leider auch. Das beengt mich natürlich, weil ich gewisse Schranken habe. Wenn ich dann jemand Anderem dabei zuschauen kann, wie der mit Ideen umgeht, dann bin ich manchmal voll beeindruckt. Zu sehen, wie andere ihre Suppe kochen, kann einfach nur gut sein, das ist immer ein Gewinn.

??? Mit wem triffst Du Dich sonst noch, um Dich auf dem Gebiet weiterzubilden?

Campino: Letztens habe ich mich zum Beispiel mit einem Jungen von der Berliner Reggae-Band Die Ohrbooten getroffen. Die haben noch keine Platte draußen, aber schreiben wirklich sehr gute Texte. Da hat der Typ dann einen Block gezückt, einfach nur ein Wort aufgeschrieben und Assoziationsketten dazu. Das ging so schnell bei dem, dass ich nur noch mit offenem Mund da stand. Der hätte sechs Lieder über das Thema schreiben können! Der hat das auf einer Schule gelernt. So ein System habe ich für mich selbst einfach noch nie angewendet. Ich war aber begeistert, was da für Sachen rausgekommen sind.

??? Statt "Zurück zum Glück" oder "zurück ins Licht" (in "Wunder") heißt es in "Weißes Rauschen" nun "Zurück zu Dir". Du hast das Texte schreiben mal mit dem Blick in den Rückspiegel verglichen – auch diesmal wieder ein Instrument?

Campino: Bilanz ziehen schadet ja nicht. Um zu gucken, wo es nach vorne geht, musst du gucken, wo du herkommst. Bei "Weißes Rauschen" wollte ich offen lassen, ob es da um jemanden geht, der ein Drogenproblem hat oder um einen, der den Weg nicht mehr zurück zu seiner Beziehung schafft. Mit weißem Rauschen lebe ich seit 25 Jahren, weil das der Testpegelton bei jedem Tonband von uns ist.

??? "Alles wird vorübergehen" und "Herz brennt" sind die ruhigeren Nummern des Albums. Wie bei "Nur zu Besuch" scheint es hier so zu sein, als ob Du da mal wieder sehr autobiograpisch herangegangen bist...

Campino: So einen Text wie "Nur zu Besuch" kann man nicht wiederholen. Ich habe das auch nie versucht. Es sind zwar beides ruhiges Stücke, aber von der Thematik geht es um zwei verschiedene Dinge. "Alles wird vorübergehen" sagt, dass man nichts festhalten kann, weshalb man es auch nicht probieren sollte. In schlechten Zeiten kannst du dir sagen, es wird schon weitergehen. Und wenn du eine gute Zeit hast, dann kannst du das auch nicht einkonservieren. Man sollte das Leben einfach nehmen, wie es kommt, und die glücklichen Momente würdigen.

??? Worum geht es in dem anderen Stück?

Campino: In "Herz brennt" geht es um eine Beziehung, die noch nicht gelaufen ist, wo aber in der ursprünglichen Liebe mittlerweile soviel Gift drin ist, dass es einen einfach nur fertig macht. Echten Liebeskummer zu erfahren, richtigen Schmerz durch Liebe, das ist wohl mit der intensivste Schmerz, den es gibt. Da kannst du nichts gegen machen, als auf die Zeit zu hoffen. Es ist doch immer wieder erstaunlich, wie sehr man unter so was leiden kann, egal wie alt man ist und egal wie viel man schon erlebt hat. Da gibt es keine Pillen gegen.

??? Gott und Glaube ist spätestens seit der "Opium fürs Volk" ein festes Thema in Euren Liedern, jetzt auch wieder in dem Stück "Beten"...

Campino: Gott, Glaube, Religion, Moral, Gesellschaft – das sind Sachen, da kann man nicht einmal eine Meinung zu haben und das war es dann. Das ist ein ständiger Dialog und eine ständige Auseinandersetzung, die bis zum Tod nicht ausdiskutiert sein wird. In "Beten" geht es darum, dass man noch so sehr so tun kann, als ob man nichts mit der Kirche zu tun hat, aber wenn es zu einer Totalkatastrophe kommt, dann ist das immer noch der letzte Ort, wo sich alle versammeln. Da sitzt du dann in der Bank und erwartest Trost, obwohl du dich jahrelang nicht blicken lassen hast und obwohl du auch rational gar nicht erklären kannst, wo das Bedürfnis jetzt plötzlich herkommt. Es fällt uns oft gar nicht auf, wie sehr wir im Alltag von dieser christlichen Kultur geprägt sind.

??? Ist das Zufall, dass das Stück ansatzlos in das nächste ("Wunder") übergeht?

Campino: Ich würde das gerne inhaltlich erklären, aber hier habe ich nur gedacht, dass das keine Pause haben darf, um die Wucht zu halten. Manchmal treffe ich mich mit Funny van Dannen, wir holen Notizbücher raus und dann fliegen so Ideen über den Tisch. Jeder darf sich dann das rausgreifen, was er gebrauchen kann. Funny hat mir bei diesem Stück auch mal wieder ein bisschen bei den Strophen geholfen. Den Refrain hatte ich vorher schon aufgeschrieben.

??? In Deutschland denkt man wahrscheinlich bei "Wunder" erstmal an "Wunder gibt es immer wieder", aber auch die Ramones sangen schon "I believe in miracles"...

Campino: ...und es ist eines der besten Ramones-Lieder. Wunder ist ein großes Wort, aber eigentlich geht es ja um etwas ganz Kleines. Es geht darum, dass man noch nicht so alt und abgefucked ist, dass man nichts mehr vom Leben erwartet. Wir haben schon eine ganze Menge erlebt, aber ich glaube immer noch daran, dass Sachen passieren werden, mit denen man nicht rechnet.

??? Das Titelstück "Zurück zum Glück" darf man wohl getrost als Euren Kommentar zur Lage der Nation bezeichnen. Was denkst Du über Deutschland zwischen Reform-Stau und Hartz-Demonstrationen?

Campino: Nach der Sachsen-Wahl kommt das Stück ja noch mal eine Runde verschärfter rüber: "Vorbei an Landtagswahlen, vorbei an ein paar Nazis". Es geht um die Angst vor morgen, die alle haben. Alle halten sich so fest daran, was einmal war. Und dieses "Zurück zum Glück" ist gerade so etwas wie ein unausgesprochener Ruf in unserem Land. Für mich ist das eine ironische Parole. Man kann ja nicht zurück zu diesen Tagen, das muss man einfach akzeptieren.

??? Was denkst Du über den Wahlausgang in Sachsen und Brandenburg?

Campino: Ich denke, dass so eine latente Sympathie für Nazi-Theorien immer da war. Jetzt haben sich da Einige geoutet, und es ist ihnen noch nicht mal peinlich. Und das finde ich gut, weil sich da jetzt keiner mehr verstecken kann. Es besser so, als wenn die alle ihr Kreuzchen bei der CDU machen, aber eigentlich genau dieselben Arschlöcher sind. Der Feind kämpft jetzt streckenweise mit offenem Visier. Um ihn zu bekämpfen, ist das die angenehmere Art der Kriegsführung, als das weiterhin so ein Salonfaschismus stattfindet. Ein Arschloch, das sich "Ich bekenne mich" auf die Jacke näht, ist mir allemal lieber als ein heimliches Arschloch.

??? "Die Behauptung" ist ein Stück, das sich nicht zuletzt durch die klassische Instrumentierung abhebt – was war die Idee dahinter?

Campino: Das ist in der Phase entstanden, als wir uns mal wieder in ein Haus in Spanien eingemietet hatten. Wir hatten einmal am Tag eine Bandprobe mit allen. Da wird dann aber auch mal festgestellt: Heute Nachmittag arbeitet jeder für sich alleine. Das ist dann eine konzentriertere Arbeit und du kannst dich auf eine einzelne Idee besser einlassen, die die Anderen sonst aus Ungeduld vielleicht verstoßen würden. Hier stammte der Erstentwurf von Kuddel, und ich fand die Musik sofort super. Die hat für mich bis jetzt etwas Paranoides und Bedrohendes und steigert sich zum Wahnsinn. Es fiel mir dann auch relativ schnell ein Text dazu ein. Das ist schon ein extrem sperriges Stück, das wir extra in die Mitte der Platte gesetzt haben, um zu nerven. Das ist nichts, was man beim Frühstück leise im Hintergrund laufen lassen sollte.

??? Das einzige englische Stück auf der Platte heißt "How do you feel?" Warum singt Ihr nicht öfter auf Englisch? Schließlich seid Ihr mit Vom und Dir anderthalb Engländer in der Band...

Campino: Es freut mich sehr, dass wir uns so etwas von Zeit zu Zeit leisten können. Uns macht das sehr viel Spaß und in Argentinien oder Polen kommen die englischen Stücke auch immer gut an, weil die das leichter verstehen. Es ist Zufall, dass diesmal nur eins dabei ist. Ich würde gerne gerade mit Vom noch mehr machen. In diesem Fall habe ich wieder mit T.V. Smith zusammengearbeitet, und das ist einfach die Konsequenz der Zusammenarbeit mit ihm, dass ein englischer Text rausgekommen ist, weil er kein Deutsch spricht. Ich fühle mich aber immer gut verstanden von ihm, wenn es darum geht, Sachen in Englisch auszudrücken.

??? Beim Stück "Freunde" könnte man leicht denken, dass es die Beziehung der Hosen untereinander beschreibt. Ihr habt aber ins Booklet geschrieben, dass es bei dem Titel nicht um Euch geht...

Campino: Es sind sicherlich viele Parallelen da, weil wir auch schon lange zusammen sind, aber ich wollte nicht, dass das so rüberkommt, als würden wir uns da selbst abfeiern. Es ist ein Lied über das freundliche Bescheißen in einer Freundschaft, also dass man seinem Kumpel begegnet und dem sagt, dass er gut aussieht, obwohl man denkt: "Der sieht aber ganz schön geschafft aus!" Darüber wollte ich schreiben und dann ist mir das wohl etwas aus der Hand geglitten. Dauernd meinten irgendwelche Leute, dass das doch wohl ein Lied über uns sei. So war es aber nie gedacht. Ich würde mich wohler fühlen, wenn mir die Leute sagen würden, dass sie so eine Situation auch von sich kennen.

??? "Walkampf” ist keinesfalls eine politische Meinungsäußerung, sondern die alkohol- und sinnfreie Party-Nummer des Albums...

Campino: Das ist das erste Sauflied von uns, ohne dass Alkohol erwähnt wird (lacht). Es war wichtig für uns, das mit drauf zu nehmen, weil die restliche Platte etwas gedankenlastig ist. Da gehörte ein Gegengewicht gesetzt, um klar zu machen, dass wir auch über uns selbst lachen können und nicht alles so ernst nehmen. Es ist ansonsten einfach gaga – und mir gefällt einfach die Vorstellung, was die Leute denken werden, wenn sie das das erste Mal hören. Es gab aber durchaus eine Diskussion in der Band, ob man so einen Scheiß bringen kann. Wir haben das aber immer schon gemacht. "Eisgekühlter Bommerlunder" hat sich ja über die Jahre sehr verselbständigt. Aber wir haben es damals auch nur gesungen, weil der Text so scheiße war. Selbst "Opel-Gang" war anfänglich ein total ironisches Lied. Wir sind dann selbst hinterher von dem Lied gedreht worden und fanden plötzlich Opels gut. Aber als wir es geschrieben haben, fanden wir Opels lächerlich.

??? Das Stück "Goldener Westen" handelt vom Selbstverständnis des Westens und dem Begriff der Freiheit. Geht hier der Credit an George W. Bush?

Campino: Er ist sicherlich einer der Fahnenträger der ganzen Sache, aber das Lied ist durchaus weitergehend gemeint. Es geht einerseits darum, dass uns Amerika seine Lebensphilosophie als die allgemeingültige verkaufen will. Und dass wir letztendlich viel amerikanisierter sind, als wir alle das glauben. Andererseits meine ich damit den ganzen Westen, also auch Europa mit seinem selbstgefälligen Demokratie-Gequatsche.

??? Darf man das Schlusslied "Am Ende” als Deinen Beitrag zur Suche nach dem Sinn des Lebens sehen?

Campino: Das waren ein paar Gedanken, die schnell da waren. Es geht auch hier wieder darum, dass man zu selten das Hier-und-Jetzt würdigt. Es geht darum, wie viel unserer Zeit mit irgendwelcher Alltagsscheiße verschwendet ist. Dass wir uns über irgendeinen Kleinmist aufregen, weil wir mitten in der Schlacht überhaupt keinen Überblick haben, was in unserem Leben überhaupt sinnvoll ist und was wir davon wollen.

??? Ihr habt das Stück im Booklet Kuddels verstorbenem Vater gewidmet – warum?

Campino: Kuddels Vater ist durch seinen Tod von einer langen Krankheit erlöst worden. Das ging über Jahre. Kuddel hat empfunden, dass er dieses Lied gerne seinem Vater widmen würde.

??? Im Dezember geht es mit dem neuen Album auf die "Friss oder stirb"-Tour. Was darf das Publikum erwarten?

Campino: Wir wollen auch im Dezember wieder über die volle Distanz gehen, wir wollen vor eigenem Publikum Offensivfußball bieten, uns nicht hinten rein stellen und absichern, sondern nach vorne spielen und ein möglichst frühes Tor erzielen (lacht). Wir hoffen vor allem, dass die neuen Lieder für unser Publikum Relevanz haben, dass die genauso gewürdigt werden wie die alten. Wenn ich dann sehe, dass die Leute auf das neue Zeug abfahren, dann macht es mir auch höllischen Spaß, in unserer Vergangenheit rumzukramen und ein paar Perlen auszupacken. Ich möchte da auf keinen Fall einen "Suzy Quattro für Arme" abgeben und immer wieder nur "Alex" und "Bommerlunder" spielen. Ich würde mich freuen, wenn die Leute schwitzen und sagen: "Ich habe die Hosen jetzt zwölf Mal gesehen, aber das nächste Jahr fahre ich wieder hin!"

Teil 1 des Interviews findet ihr hier.

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