Achter Tag - Auswärtssieg!
Auf dem Weg zum 1:0: Andi
Faust, Steve, Noppa und Wölli hatten einen guten Grund, am vorherigen Abend
früh zu Bett zu gehen: Ihr Boot, mit dem sie auf Hochseeangeltour gingen, stach
kurz nach Sonnenaufgang in See. Sechs Stunden später kamen sie mit
sonnengeröteten Gesichtern wieder zurück ins Hotel. Aus dem Kofferraum
ihres Taxis ragt der Kopf eines 2,80 Meter langen, 200 Kilo schweren Merlins.
Nachdem das Viech in den Kühlräumen des Hotels Riviera verstaut worden war,
ging es direkt wieder mit vier Bussen, der gesamten Mannschaft und unseren
Internationalistas, der Hardcore-Fan-Brigade ins Estadio Pedro Marrero.
Nicht ganz austrainiert: Campino
Hammerlocation, ein riesiges bröckelndes Stadion in Havanna. Dort war für den
Nachmittag ein Freundschaftsspiel zwischen Hosen und einer Auswahl aus
kubanischen Alt-Nationalspielern und lokalen Sportjournalisten geplant. Obwohl
sogar das Fernsehen davon berichtet hatte, war der Fanblock der Auswärtsmannschaft
deutlich besser gefüllt. Aber Fußball ist hierzulande halt doch weit hinter
Baseball, Boxen, Volleyball und Salsa eine Randsportart.
Hosen-Ultra und ausge- wechselter Spieler auf der Tribüne
Unsere Internationalistas: "War mal schön, war billig und Meckmeck!"
Die einheimische Elf war zwar ganz klar im Heimvorteil durch die Temperaturen,
die in der "Hölle von Havanna" herrschten, aber wir spielten von Anfang an gut mit.
Vielleicht lags aber auch am Doping. Nur Campino, der zum ersten Mal nach seiner
Kreuzbandoperation wieder auf einem Fußballplatz stand, war noch nicht ganz
austrainiert.
Obwohl bei uns wieder mal der Zeugwart völlig versagt hatte (schwarze Trikots in
der glühenden Sonne !!!) gewann die Auswahl Düsseldorf Flingern, verstärkt durch
Legionäre aus Halberstadt und Rendsburg, souverän mit drei zu Null. Torschützen
waren Andi, Mike (Rendsburg) und Pinki (Halberstadt).
Doping auf kubanisch
Beide Teams
Nach dem Trikotausch zurück ins Hotel und zu einem letzten Sundowner an die Bar
des Hotel Riviera. Die ersten werden heute Abend nach Deutschland zurückfliegen,
ein paar bleiben noch ein paar Tage auf Cuba, um den Rest des Landes zu bereisen.
Spieler und Trainerbank: V.l.n.r. Breiti, Andi, Noppa, Elmar, Kuddel, Chris
Der Torschütze zum Einsnull
Schön wars. Gute Stadt, gute Leute, gute Vibes, wir kommen wieder. Für alle, die
nicht dabei sein konnten: Besucht die Revolution, bevor sie Euch besucht oder bevor
Fidel abtritt und die Yankees wieder kommen, je nach Blickwinkel.
Danke an Uli, Hans-Jürgen und Fug von der Popkomm, die den Trip angeleiert haben und
für ihre Hilfe vor Ort.
Hasta la victoria siempre, venceremos!
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