Fragen und Antworten
Michael (38 Jahre) aus Krefeld:
Habt Ihr vor Veröffentlichung der „Wir sind bereit“-Single ein Demo auf den Markt gebracht?
Nein, das haben wir bestimmt nicht getan, aber es gibt lauter Live-Bootlegs und Kassettenmitschnitte von allen möglichen Konzerten, die wir damals gespielt haben. Wir wissen definitiv von einer Aufnahme vom „Tanz in den Mai“ 1982 in Berlin. Und es gibt sicherlich auch eine Kassette von unserem ersten Konzert im Bremer Schlachthof.
Luan (26 Jahre) aus Buenos Aires:
Wann kommt Ihr wieder nach Buenos Aires?
Es gibt noch keine konkreten Pläne, aber wir hoffen, dass wir spätestens Anfang 2008 wieder bei Euch spielen werden. Denn wir selber können bis zum nächsten Mal kaum noch warten!
Peter (29 Jahre) aus Bietigheim-Bissingen:
Kann Campino auch Musikinstrumente wie Gitarre, Schlagzeug usw. spielen (also außer Trompete)?
Ich habe vier Jahre lang klassisch Trompete gelernt, kann außerdem halbwegs Schlagzeug spielen und habe miserabel begrenzte Fähigkeiten an der Gitarre. Mein Höhepunkt war mein Einsatz als Gitarrist in Bob Geldofs Band beim „Live 8“-Open-Air in Edinburgh. Alles Andere blieb mir leider verwehrt, dafür bin ich ganz gut im Fußball…
Alexander (16 Jahre) aus Hamminkeln:
Auf dem Bonusteil Eurer Burgtheater-DVD wird eine ziemlich disziplinierte Probe dargestellt. Wie sehen Eure Proben für gewöhnlich aus?
Es kommt darauf an, in was für einer Phase wir gerade sind. Vor Live-Tourneen machen wir oft das reine Konditionstraining. Das heißt: Wir spielen unter Konzertbedingungen im Proberaum und gönnen uns während des Zweieinhalb-Stunden-Sets keine Pause. In der Regel werden diese Sets ein- bis zweimal am Tag durchgespielt. Wenn wir neue Lieder schreiben, geht alles etwas gelassener zu und wir sitzen auch schon mal auf Stühlen. Die Atmosphäre ist dann umgänglicher. Das hilft uns, neue Ideen besser auszuarbeiten. Solche Proben können gerne acht Stunden dauern, in denen aber öfter mal eine Pause gemacht und geredet wird. Und manchmal gibt es auch Party-Proben, bei denen man voller guter Laune und mit ein paar Drinks in den Proberaum geht und die Nacht entweder sehr lang oder sehr kurz werden kann, je nach Lust und Laune.
Michael (38 Jahre) aus Krefeld:
Wer schrieb den Song „Am 30. Mai ist der Weltuntergang“, den Ihr in Wackersdorf gespielt habt?
Dieses Lied ist eine Ableitung von einem bekannten Schlager. Wir haben den Song alle fünf gemeinsam in einer Nacht umgearbeitet, wenige Wochen vor dem Wackersdorf-Festival. Ich erinnere mich noch genau, dass wir circa gegen 22 Uhr angefangen haben, ein paar Drinks zu trinken und um sechs Uhr morgens war das Lied fertig und bereits aufgenommen, weil wir bei einem Freund in einem Demo-Studio gewesen sind.
Anna (15 Jahre) aus Kärnten:
Campino, schreibst du schon Texte für das nächste Album?
Nein, noch nicht, aber ich werde bald damit beginnen. Denn es dauert nicht mehr lang und dann kümmern wir uns ernsthaft um neues Material.
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