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17.03.2006 - Teil 28 mit Kuddel

Im März beantwortet Kuddel Eure Fragen.

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Fragen und Antworten

Marre (17) aus dem Schwabenländle:
Könntet ihr euch vorstellen, einen Film über euer Leben als Band zu drehen?

Wir hatten schon immer mal vor, unser altes Material in Form zu bringen, um es im Fernsehen oder Kino auszustrahlen. Da liegen bei uns im Büro ja noch so einige alte Bänder mit Interviews und Buspartys herum. Einen fiktiven Film kann ich mir nur unter der Voraussetzung vorstellen, dass Brad Pitt meinen Part übernimmt (lacht). Die Rolle von Breiti könnte Richard Kiel, der Beißer aus James Bond, spielen und für Campino bräuchten wir natürlich George Clooney. Für Andi könnte ich mir Val Kilmer vorstellen und für Vom Tom Cruise. Schade, dass John Candy schon tot ist. So müsste dann wohl John Goodman die Rolle von Faust übernehmen. Verfilmt würde das Ganze zwingend von Quentin Tarantino. Das könnte dann schon ein ganz netter Film werden…

Lulu (15) aus Berlin:
Woran denken die einzelnen Bandmitglider, wenn sie das Lied „Nur zu Besuch“ spielen bzw. singen?

Das ist im Live-Set schon ein ganz besonderer Moment. Man will sich bei diesem Stück auf keinen Fall verspielen. Und Campi will um Himmels Willen kein Wort vom Text vergessen, was ja ansonsten doch schon mal vorkommt (lacht). Ich kann mich noch genau daran erinnern, wie Campi uns den Text zum ersten Mal vorgesungen hat. Das war ich wirklich den Tränen nah. Ich halte dieses Stück für eine absolute Glanzleistung von Campi, der den Text ja speziell für seine Mutter geschrieben hat. Mich hat vorher auch schon sein Lied „Unser Haus“ vom „Unsterblich“-Album sehr beeindruckt, weil das ein sehr mutiger Text war. Aber „Nur zu Besuch“ hat das noch getoppt und lässt sich eben auch live ziemlich gut spielen.

Miriam (16) aus Frankfurt:
Beendet ihr alle Konzerte mit dem Lied „Schönen Gruß und Auf Wiedersehen“?

Zumindest was das erste Set bis zu ersten Zugabe angeht, ist das schon eine ziemlich gute Nummer, um diesen Part abzuschließen. Es macht auch einfach Spaß, dieses Stück zu spielen, auch wenn es eigentlich schon ziemlich alt ist. Für uns ist es immer ein toller Blick von der Bühne, wenn dabei dann alle Hände oben sind. Solange sonst genug Veränderungen im Set stattfinden, kann man die Nummer ruhig weiterhin spielen. Das ist eine ähnliche Geschichte wie mit „This is the last song“ von den Foo Fighters. Ich weiß nicht, ob die das wirklich am Schluss spielen, weil ich sie leider bisher immer live verpasst habe, aber es wäre super geeignet dafür.

Iris Schaper (20) aus Schenefeld:
Gibt es die Songs „Spargelstechen“ und „Manieren“, die ihr
beim „Abvent“-Konzert in Hamburg gebracht habt, irgendwann mal auf CD?

Die Stücke sind Ende des letzten Jahres unheimlich schnell entstanden. Der Text zu „Spargelstechen“ kam von Hanns Christian Müller, und er hat ihn dann mit Campi zusammen umgearbeitet. Zur Erklärung: Hanns Christian Müller war unser Regisseur auf der „Abvent“-Tour, der unter anderem auch die Gerhard-Polt-Filme „Kehraus“ und „Man spricht deutsh“ geschrieben hat. „Spargelstechen“ haben wir bislang wirklich nur einmal geprobt und gespielt. Und „Manieren“ war ja lediglich eine Coverversion, zu der Musik von „Guantanamera“. Die beiden Stücke haben einfach gut für diesen Anlass gepasst. Weitere Pläne gibt es damit für den Moment erstmal nicht, aber es ist auch nichts ausgeschlossen. Es wird sich halt zeigen, ob das beim nächsten Mal reinpasst.

Siri (16) aus Kierspe:
Welcher Videodreh hat euch am besten gefallen?

So ein Videodreh ist oftmals gar nicht so spannend für uns, sondern durchaus auch mal etwas langweilig und häufig zeitaufwändig. Während wir uns auf der Bühne bewegen können, wie wir wollen, geben wir dabei fast alles aus der Hand und überlassen das dem Regisseur. Es gibt aber auch immer wieder krasse Momente, an die man sich im Rückblick gerne erinnert: Bei dem Dreh zu „Ewigkeit“ haben wir zum Beispiel eine Art Fango-Packung aufgetragen bekommen, die man eigentlich nur eine Stunde auf der Haut lassen sollte. Wir haben aber 14 Stunden gebraucht, was die Wirkung des Schlamms letztendlich potenziert hat. Nach der langen Zeit war die Haut hinterher so sanft wie ein Babypopo (lacht). Ebenfalls im Gedächtnis geblieben sind mir die Dreharbeiten für „Wünsch Dir was“, als wir 35 Mal mit einer eigentlich schon stillgelegten Achterbahn fahren mussten. Da war uns allen schon etwas flau im Magen, auch weil die hinteren beiden Wagen immer wieder vom Gleis abgehoben sind. Der TÜV hätte diese Achterbahn wohl aus Sicherheitsgründen sofort in die Luft gesprengt.

Kim (17) aus Langenfeld:
Kuddel, darf ich ein Kind von deinem Sohn?

Nur, wenn ich die Nummer von Deiner Mutter kriege (lacht)

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