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Andis Bilder aus Afrika

Andi hatte in Afrika auch selbst eine Kamera dabei und zeigt Euch hier seine Eindrücke von der zweiwöchigen Reise.

Die beiden leben in einem Schutzlager in Nord-Uganda, in dem insgesamt 20.000 Menschen leben. Die Bevölkerung musste ihre Dörfer verlassen, weil in dem Land Bürgerkrieg herrscht, zwischen der Regierung und Rebellen. Eine Folge davon ist, dass die Menschen ihre Felder nicht mehr bestellen können...



Abendstimmung im Schutzlager: Die Hütten stehen extrem nah beieinander. In einer Hütte schläft eine ganze Familie. Wenn so viele Menschen zusammen leben müssen, gibt es zwangsläufig Probleme mit der Hygiene. Oxfam kümmert sich um Sanitäranlagen und sauberes Wasser.



Kinder hat man in Afrika eigentlich immer um sich herum. Die Kleinen müssen sich teilweise um ihre jüngeren Geschwister kümmern, obwohl sie selbst noch Kinder sind.

MUCWINI Schutzlager in Nord-Uganda, eine Kleinstadt aus Lehmhütten. Die Hitze macht erfinderisch.



Hier sehen wir eine Dusche. Darunter ist eine Sickergrube. Wenn diese voll ist, wird die Dusche einfach woanders aufgebaut. Die sanitären Einrichtungen sind allesamt notdürftig.

So sieht ein Taxi in Nord-Uganda aus. Hinten auf dem gepolsterten Sattel sitzt der Fahrgast. Die Taxifahrer sind sehr stolz auf ihr Gewerbe.



Abendstimmung in Kitkum in Uganda...



Sukrrile Bilder wie dieses kommen durch Kleiderspenden zustande. Die haben allerdings auch zur Folge, dass die heimische Textilindustrie ruiniert wurde.

Leichtathletikwettkampf in einem Dorf in Uganda. Wir sehen an diesem jungen Mann, dass die Zuschauer durchaus erfindungsreich waren, um einen guten Blick auf das Geschehen zu haben...



Einmal im Monat ist Essensverteilung, bei der man Mais und Öl zugeteilt bekommt, womit man dann einen ganzen Monat auskommen muss. Für drei Mahlzeiten am Tag reicht das natürlich nicht... Auf den Säcken steht immer, aus welchem Land die Spende stammt. Die USA schreiben das immer besonders deutlich drauf.

Bei einer solchen Nahrungsausgabe werden 30.000 Menschen an einem Tag bedient. Das läuft alles sehr geordnet ab. Kurios ist, dass in Afrika traditionell Frauen und Kinder die schweren Säcke schleppen müssen. Der Job der Männer ist es eigentlich, sich um das Vieh zu kümmern, was im Lager entfällt.



Ein "Kino" in Kampala: Es werden einfach drei Fernseher aufgestellt und da läuft dann die englische Premiere League. Bei einer solchen Übertragung muss man mit einem extrem hohen Lautstärkepegel rechnen. Liverpool gegen Aston Villa war aber kein so gutes Spiel, wenn ich mich recht erinnere...



Ein Slum in Kampala. Hier werden Projekte unterstützt, die gleichzeitig Arbeitsplätze schaffen. Campi liest sich gerade durch, worum es bei diesem Projekt geht. Es werden Öfen gebaut, die beim Kochen auf der Feuerstelle nicht soviel Holz verbrauchen und weniger Qualm in den Hütten entstehen lassen.

Ein klassischer Schmied in Kampala. Der Mann bewegt mit seiner Hand ein Rad und erzeugt dadurch einen Luftstrom. In dieser Hinterhofhütte werden zum Beispiel LKW-Federn zu Türscharnieren umgearbeitet. In Afrika wird alles wieder verwertet, was noch irgendwie gebraucht werden könnte.



Lusaka, Sambia. Und das ist ein Tischkicker. Natürlich haben Breiti und ich ein Match gespielt und 6:2 gewonnen, was für ein großes Hallo sorgte. Das hatten sie von den Whities nicht erwartet.



...überhaupt nicht zum Lachen war hingegen diese Geschichte. Das ist das Obduktionsbuch des Generalklinikums in Lusaka. In diesem Buch werden alle Menschen erfasst, die tot in die Klinik eingeliefert werden. Es werden die Namen und die Todesursache aufgeführt. Was wir hier sehen, ist übrigens die Liste von nur zwei Tagen.



Auf dem Weg zu einer Dorfklinik in Sambia. Natürlich war an unserem Jeep - wie an allen Wagen von Oxfam - das Verbotsschild für Waffen angebracht. Damit soll klar gemacht werden, dass hier eine Hilfsorganisation unterwegs ist.



Durch den Schuldenerlass, der auf den G8-Gipfel in Gleaneagles zurückgeht, sind in Sambia die Schulgebühren abgeschafft worden. Jetzt gehen viel mehr Kinder in die Schule, doch dafür fehlt es jetzt an Lehrern. Eine Klasse besteht schon mal aus ungefähr 80 Kindern.



Auf dem Friedhof von Lusaka wird ein Grab nach dem anderen ausgehoben. Die Sterberate ist extrem hoch. Das Durchschnittsalter in Sambia beträgt 38 Jahre.



Kinder in Malawi, wo es über 400.000 AIDS-Waisen gibt

Ein seltenes Bild für Malawi: Alte Menschen sieht man dort wirklich nicht oft. In einem Dorf im Süden haben wir gleich zwei getroffen...



Diese ältere Dame muss für ihre vier Enkelkinder sorgen, weil die Eltern an AIDS gestorben sind. Deshalb muss die 82-Jährige wieder selbst das Feld bestellen.



In Malawi sind wir viel über Land gefahren...



Eine wunderschöne Landschaft.



Campino hat sich für den Schulbesuch in Lilongwe, Malawi passend angezogen..



Einer der härtesten Eindrücke für uns: die Kinderstation im Zentralkrankenhaus in Lilongwe. Es fehlt an Allem: Aspirin, das Kinder mit hohem Fieber überleben lassen würde; Handschuhe und Mundschutz, obwohl viele Patienten mit AIDS infiziert sind. Trotz allem hat die Schwester, die wir dort getroffen haben, immer noch ein Lächeln auf den Lippen.



Das Plakat gegen Zwangsprostitution hing am Flughafen von Malawi und spricht wohl für sich...