Stand: 04.05.2012
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Ah, endlich mal ‘ne Frage übers Kochen!
Es gibt tatsächlich ein Gericht, das mich in letzter Zeit umgehauen hat: “Schweineschulter für Geduldige”, Zubereitungszeit: ca. 12 Stunden!
Ich habe das Rezept von einem guten Freund bekommen (danke Ulf) und es ein wenig abgewandelt.
Zutaten:
ca. 3-4 kg Bio-Schweineschulter mit Knochen und Schwarte
3-4-Esslöffel Fenchelsamen
Meersalz, Pfeffer
500 – 750 ml Riesling, je nach Geschmack und Größe der Kasserolle (Weinempfehlung: Tesch, “Weißes Rauschen”)
3-4 Zwiebeln
2 große Möhren
2-3 Fenchel
1 Knolle Knoblauch
Zuerst die Schwarte mit einem Teppichmesser kreuzweise einschneiden, dann mit Fenchelsamen, Meersalz und Pfeffer großzügig von allen Seiten einreiben.
Ofen auf 250 Grad vorwärmen.
Gemüse grob zerkleinern, Knoblauchzehen schälen, ganz lassen und in einer großen Kasserolle (für die es einen Deckel gibt!) verteilen. Dann den Braten darauf legen und 30 Minuten ohne Deckel vorbräunen.
Kasserolle aus dem Ofen nehmen. Den Ofen auf 120 Grad runterdrehen. Wenn die Temperatur erreicht ist, Kasserolle mit Deckel wieder in den Ofen schieben und 4 Stunden garen lassen.
Dann den Riesling kurz erhitzen (nicht kochen!) und zum Braten gießen - anschließend Deckel wieder drauf und erneut für 4 Stunden in den Ofen.
Nach 4 Stunden die Kasserolle aus dem Ofen nehmen, abkühlen lassen und über Nacht kalt stellen.
Am nächsten Tag wieder für 4-5 Stunden bei 120 Grad zu ende garen.
Dann den Grill an und für ca. 8 Minuten die Schwarte kross werden lassen. Unbedingt aufpassen, dass nichts anbrennt! Braten vorsichtig aus der Kasserolle nehmen. Er ist jetzt so zart, dass der Knochen abfallen kann.
Gemüse pürieren, abschmecken, dazu ein grüner Salat und Baguette.
Ich hab’ noch nie ein so zartes Fleisch gegessen, Messer braucht man nicht. Da ich in letzter Zeit weniger Fleisch esse, nehme ich für dieses Gericht bestes Biofleisch, es lohnt sich wirklich! Einziges Problem: Die Wohnung riecht am Zubereitungstag schon so lecker, dass man ständig mit Hungerattacken zu kämpfen hat. Das Ganze funktioniert übrigens natürlich auch mit anderen Gemüsen...
Noch ein kleiner Hinweis: Im Gegensatz zu anderen Schweinebraten-Gerichten schmeckt dieser am nächsten Tag auch noch - einfach auseinanderpflücken und zu Pasta oder Brot essen. Bon Appetit!
Da gibt es eine Gitarre - eine 64er Gibson ES 335, Cherry, Plain-top. Ich besitze schon ein paar (neuere) ES 335er und denke, dass das mit die besten Gitarren sind, die Gibson je gebaut hat. Eine 64er wäre dann so alt wie ich, irgendwie reizvoll der Gedanke, nach dem Motto: mal schauen, wer eher aufgibt!
Allerdings bin ich noch auf keine 64er in Linkshand gestoßen, und falls doch, würde mich der Preis vermutlich eher abschrecken! ...so wichtig ist sie mir dann doch nicht.
Ja, da habe ich schon mal drüber nachgedacht. Wenn die Nachfrage groß genug ist, könnte ich mir vorstellen, tatsächlich so eine Rubrik auf unserer Seite zu machen. Allerdings bin ich mir nicht sicher, ob ich das so gut vermitteln könnte wie ein Gitarrenlehrer. Sollte man mal auf einen Versuch ankommen lassen. Vor 25 Jahren hab’ ich ab und zu mal Unterricht gegeben, damals hat mir das schon Spaß gemacht.
Na klar, was bei AC/DC (Malcom Young) oder Living End und vielen anderen Bands funktioniert, sollte auch bei Dir gehen. Ich persönlich finde das Gretsch Gitarren am besten klingen wenn sie nicht zu verzerrt gespielt werden, im High-Gain-Bereich wird’s dann schon spannend, weil die Bauweise der halbakustischen Modelle feedbacklastiger sind als Solidbodies. Trotzdem sollte man auf jeden Fall verschiedene Modelle und Marken miteinander direkt vergleichen. Mir ist es auch schon passiert, dass ich unbedingt eine bestimmte Gitarre besitzen musste, ohne sie vorher mal angetestet zu haben. Dann habe ich sie mit verschiedenen Modellen verglichen und mich letztendlich für was ganz anderes entschieden!
Normalerweise 10-46 D’Addario oder GHS bei E-Gitarren. 9er Sätze hätten zwar mehr Sustain, sind aber etwas leiser und reißen schneller. Wenn wir live spielen, stimmen wir alle einen Halbton tiefer, spielen also nicht in E- sondern Eb-Stimmung. Dadurch verlieren die Saiten natürlich etwas an Spannung und um das zu kompensieren, benutzen wir 10 1/2-48 Stärken.
Bei Akustik-Gitarren benutze ich 11-52 Elixier. Die klingen zwar nicht ganz so gut wie frisch aufgezogene Bronze Wound, verändern sich aber nicht mehr und halten ewig. Bronze Wound hingegen verlieren ihre Frische nach einer Spielzeit von ca. 30 Minuten. Es gibt sehr große Unterschiede bei Saiten, besonders bei Akustik-Gitarren hört man das stärker als bei E-Gitarren. Da E-Gitarren seltener clean gespielt werden und sehr viele Faktoren dazu beitragen, den Saitenklang zu verfremden (Tonabnehmer, Kabel, Amp, Box) fallen die Unterschiede hier allerdings nicht so.
Bei Akustik-Gitarren spielen Saiten eine erheblich größere Rolle, gerade was die Stärke betrifft. Hat man eine Gitarre, die aus verhältnismäßig dickem Holz gefertigt wurde, kommt man nicht umhin, einen Satz mit hoher Stärke (mindestens 12-54) zu benutzen. Andernfalls sind die Saiten nicht in der Lage, das Holz in genügend Schwingung zu versetzen. Hat man eine Gitarre in leichterer Bauweise, kann man auch 10er Sätze ausprobieren, wobei das die absolute Untergrenze ist. Wenn man regelmäßig spielt, sollte man alles mal testen, was der Markt hergibt, damit man seine Saite findet.